Schwitzen Schnecken?

Petunien & Zauberglöckchen

Petunien & Zauberglöckchen

Natürlich nur eine rein rhetorische Frage >;o) Jedenfalls machen sich die schleimigen Schurken so rar, dass ich mir fast schon Sorgen mache. Grad mal, dass sie ein wenig lustlos an meinem Salbeistöckchen geknabbert haben, alle anderen Pflanzen gedeihen prächtig und ohne Schneckenschäden.

Kurz – meine Strategie geht voll auf!

Die Schnecken bleiben lieber in ihrem schattigen, feucht-kühlen Schnecken-Schlaraffenland, als sich auf den Weg zu meinen Blumenkistchen oder zu meinem Beet zu machen.

Folgende Maßnahmen wirken offenbar in Kombination sehr gut:

  • Schneckenbuffet – dort werden den Nacktschnecken regelmäßig Tagetespflänzchen serviert,
  • Lavendelöl rund um das Beet, die Blumenkistchen und die Pflanzschalen,
  • Aquariensand rund um Pflanzen & Beet (das wirkt bei regnerischem Wetter überhaupt nicht, bei trockenem Wetter machen die Schnecken einen Bogen um den Sand)

Zudem habe ich eine Efeuwand so getrimmt, dass die Triebe nun nicht mehr bis auf den Boden hängen, was hervorragend zum Schneckenverstecken eingeladen hatte. Das erwähnte Salbeipflänzchen steht übrigens ziemlich im Schatten, während der Rest des Beetes volle Sonne kriegt.

An folgenden Pflanzen kann ich mich nun erfreuen:

Auch meine Dipladenie wird verschmäht, im Kräutergarten wurden bis jetzt Zitronenthymian und Zitronenbasilikum verachtet – hier stehen einige Neuzugängen unter Beobachtung. Bin neugierig, wann die Schnecks auf den Geschmack kommen >;o) Bin sicher, die sind anpassungsfähig!

Und nachdem wir uns jetzt wieder den erfreulichen Aspekten des Gartens widmen können, erzähle ich Euch demnächst etwas über “totes Holz” und Bauerngarten-Idylle

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2 Responses to Schwitzen Schnecken?

  1. Elisabeth says:

    Hallo elizzza,
    wow, du hast ja bereits eine blühende Oase in deinem neuen Garten geschaffen!
    Liebe Grüße
    Elisabeth

    • eliZZZa says:

      Liebe @Elisabeth,
      ja, es nähert sich ziemlich schnell meinen Vorstellungen – ich versuche sehr behutsam das zu nehmen, was vorhanden ist und Stück für Stück die Vegetation auszutauschen und/oder zu ergänzen. Nachdem ich ein beeindruckendes Buch zum Thema “Totholz” gelesen habe, bin ich nun auch davon abgekommen, den alten Zaun zu ersetzen, da ich nun weiß, wie viele tausende winzige Tierarten darin leben. Der alte Zaun wird demnächst mit “alten” Rosen belebt… Und dann möchte ich noch ein “Insektenhotel” bauen.

      Gleich gibt es auch einen tollen Geheimtipp zum Thema Gärtner…

      Alles Liebe,
      eliZZZa

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